Reinkarnationstherapie
Reinkarnationstherapie ist Psychotherapie
Reinkarnationstherapie ist Schattentherapie
Reinkarnationstherapie ist eine therapeutische Intervention
Als imaginative Psychotherapie nutzt die Reinkarnationstherapie, auch Rückführungstherapie genannt, die vergangenen Leben als Projektionsfläche für Schattenaspekte und ist somit Schattentherapie. Die Reinkarnationstherapie führt zu innerem Wachstum und dient der Sinnfindung. Unter anderem wird sie zur Behandlung psychischer Blockaden angewandt. Durch das wiederholte Durchleben vergangener Leben und seelischer Landschaften wird dem Klienten sein Lebensmuster bewusst. Dabei ist es für das Gelingen der therapeutischen Interaktion irrelevant ob Du an ein Leben nach dem Tod glaubst oder nach Beweisen für Deine Wiedergeburt suchst, denn Du bewegst Dich immer in Deiner seelischen Landschaft. Und diese inneren Landschaften gleichen einer Bühne auf der Dein zeitloses, seelisches Muster für Dich anschaulich und begreifbar wird. Durch die Rückführungen in frühere Leben, erfährst Du symbolisch wer Du wirklich bist.
"Wer sich selbst verändert, ändert die Welt. Es gibt an dieser Welt nichts zu verbessern, aber sehr viel an sich selbst."
Thorwald Dethlefsen
Überblick
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Die Ausbildung dauert 6 Monate. Sie ist hybrid: 20 Module online und eine abschließende Woche in Präsens.
Das Ziel der Therapie
Die Rückführungstherapie geht davon aus, dass sich das Leben immer zwischen Polen bewegt – wie Sommer und Winter, Tag und Nacht, hell und dunkel, weiblich und männlich. Auch in uns Menschen wirken solche inneren Gegensätze. Durch unser individuelles Wertesystem bewerten wir bestimmte Eigenschaften als „gut“ und lehnen andere ab. So kann jemand seine Sozialverträglichkeit schätzen, gleichzeitig aber sein eigenes Aggressionspotenzial ablehnen.
Was wir in uns ausgrenzen, taucht häufig im Außen wieder auf: durch Konflikte, Trennungen, Mobbingerfahrungen, schwierige Nachbarn oder durch herausfordernde Lebenssituationen wie Krankheit oder Unfall.
In der Rückführungstherapie geht es darum, diese verdrängten Schattenaspekte bewusst wahrzunehmen und ihnen einen Platz in der eigenen inneren Welt zu geben. Durch das Erkennen und Annehmen der inneren Pole können neue Ressourcen und Kräfte freigesetzt werden.
Der Schatten, der sich im Leben als Angst, Einsamkeit, Ausgrenzung oder als belastendes Schicksal zeigt, kann – wenn er in der therapeutischen Arbeit bewusst durchlebt und angenommen wird, transformiert wird – den Weg zu Mut, Klarheit und innerer Stärke öffnen.
Geschichte der Reinkarnationstherapie
In den 60er Jahren, bei dem Versuch, Traumata mit Hilfe von Hypnotherapie zu lösen, erkannten namhafte Psychiater, als ihre Patienten von früheren Leben berichteten, dass die Rückführung ein therapeutisches Werkzeug ist. In Deutschland war Thorwald Dethlefsen (*1946–2010) der Initiator der Reinkarnationstherapie. Der Diplompsychologe gründete 1973 das „Institut für außerordentliche Psychologie“ in München. Sein Interesse galt dem Mythos und den Archetypen in der Seele des Menschen. Seine wohl bekanntesten Werke sind „Schicksal als Chance“ und „Krankheit als Weg“(mit Dr. R. Dahlke)